Case Study: Interview mit Christian Schmid, Geschäftsführer Commend Austria

Es ist wirklich beeindruckend, welche Unternehmen unter dem Radar einer breiten Öffentlichkeit erfolgreich tätig sind. Hidden Champions werden sie nicht ohne Grund genannt. Commend, mit Sitz in Salzburg, ist so ein Unternehmen. Weltraumhäfen, Gefängnisse, Museen wie das Louvre in Abu Dhabi, vertrauen auf die Intercom Technologie von Commend. Wir haben mit Christian Schmid, Geschäftsführer der Commend Austria, über das Unternehmen, die Herausforderungen im Finanzbereich und die Bedeutung von Liquidität im Allgemeinen gesprochen.

Hr. Schmid, Sie sind Geschäftsführer der Commend Österreich GmbH. „Security and Communication“ steht auf der Website. Was steckt da genau dahinter?

Hinter diesen Schlagworten steckt ein vielseitiges Angebot von Intercom-Produkten, bis hin zu komplexen, integrierten Sicherheitslösungen. Wir sind Spezialisten, die in Infrastruktur -und Industrieprojekten, wie z.B. Metros, Flughäfen, Stahlwerke, Gebäude, Safe City Anlagen uvm., die komplette technische Intercom Ausstattung anbieten und realisieren. Notrufeinrichtungen, Evakuierungsthemen, Durchsagen, Videoaufzeichnungen, usw. werden mit einer Leitstelle verbunden und dort miteinander “verheiratet”. Eine komplette Systemintegration, wenn man so will.

Commend Fallstudie Raketen- und Luftfahrt-Testgelände
Commend Fallstudie Raketen- und Luftfahrt-Testgelände

Wir bedienen unterschiedliche Branchen. Es handelt sich dabei in der Regel immer um größere bis große Komplexe in jeder Branche, die man sich vorstellen kann. Ich spreche von Raffinerien, der Pharmaindustrie, Gefängnissen, Krankenhäusern, Logistikzentren etc. Immer mit dem gleichen Bedarf: Unterschiedliche Gewerke sollen in einer Sicherheitsleitstelle integriert werden. Wir haben z.B. kürzlich auch einen Weltraumhafen in Russland mit unserer Technologie ausgestattet.

Das bedeutet aber, dass der Wirkungskreis von Commend über Österreich hinausgeht. Welche Länder decken Sie derzeit ab?

Definitiv. Die Firma Commend hat eine Produktionsstätte in Salzburg, wo unsere Produkte und Lösungen entwickelt werden, die dann in weiterer Folge über eigene Vertriebsunternehmen in 26 Ländern weltweit vertrieben werden. Wir sind seit Jahrzehnten am Markt tätig und in unserer Branche technologischer Weltmarktführer. Oft werden wir auch als Hidden Champion bezeichnet.

 

Sehr beeindruckend! Wenn ich es richtig verstanden habe, fokussieren Sie sich hauptsächlich auf B2B. Wickeln Sie also klassisches Projektgeschäft ab?

Absolut. Unsere Projekte haben eine Projektdauer von ein paar Monaten bis hin zu mehreren Jahren. Das ist natürlich stark abhängig vom Auftragsvolumen und der Komplexität des Gesamtprojektes.

 

Welche Herausforderung stellt dieses Geschäftsmodell an Sie als Geschäftsführer?

Als Geschäftsführer der Commend Österreich bin ich nicht nur für Österreich sondern insgesamt für 12 Länder, u.a. Russland verantwortlich. Je nach Komplexität und Dauer sind die Projekt eine Herausforderung für die Finanzierung und letztendlich auch für die Liquidität.

Im Projektgeschäft hat man verschiedene Formen von Geldflüssen. Wir sind im B2B tätig und haben Kunden wie Skidata, Siemens, etc. Das sind Kunden, bei denen man verlässlich mit Zahlungseingängen entsprechend der Zahlungskonditionen rechnen kann. Sobald man aber in andere Länder blickt, sind Konzepte wie z.B. Vorauszahlungen nicht bekannt bzw. durchsetzbar. Zahlungsflüsse werden dort immer länger und unbeständiger

COMMEND Fallstudie FIFA World Football Museum
COMMEND Fallstudie FIFA World Football Museum

Das bedeutet das Thema Liquidität wird wichtiger?

Richtig. Da kann es passieren, dass es, aufgrund von bereits erfolgten Lieferungen und geleisteten Vorarbeiten in beträchtlicher Summe und sich weiter verzögernden Zahlungseingängen, zu einem mangelnden Cashflow kommt. Wir haben in manchen Ländern auch begonnen, uns in Richtung Multichannel Vertrieb zu bewegen und das erhöht unsere Risiken und verändert auch unsere Geldströme, macht sie volatiler. Da kann es durchaus zu Engpässen kommen. Das haben wir in dieser Form mit unseren bestehenden Systemen in der Buchhaltung nicht vorhersehen können. 

 

Welche Vorteile sehen Sie für Commend durch den Einsatz von COMMITLY? 

Um die Auswirkungen von Verzögerungen im Cashflow besser kennenzulernen und auch unser Denken in diese Richtung zu schärfen, setzen wir jetzt COMMITLY in einem ersten Schritt in Österreich ein. Es hilft uns, hier ein bisschen anders zu denken, nicht nur in Projekterfolgen.

Ich freue mich immer, wenn ich innovative Lösungen finde. Ein Cashflow Management wie COMMITLY habe ich so noch nicht im Markt gesehen. 

Das hören wir natürlich sehr gerne! Vielen Dank für Ihre Zeit!

Credits: Photo by Commend

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