Jürgen Faè

CEO, Founder Commitly

Jürgen Faè

CEO, Founder Commitly

Direkte Cash Flow Ermittlung in COMMITLY11 min read

COMMITLY setzte die sogenannte direkte Cash Flow Ermittlung ein. Im Finanzjargon bedeutet das, dass zahlungswirksame Erträge mit den zahlungswirksamen Aufwendungen saldiert werden.

Auf gut Deutsch heißt das, dass wir die Differenz zwischen den Zahlungseingängen und den Zahlungsausgängen auf den mit COMMITLY verbundenen Konten errechnen.

Dabei unterteilen wir die Ein- und Ausgänge in 3 Gruppen:

 

A – Operativer Cashflow:

 

Der operative Cashflow gibt an, ob dein Unternehmen in der Lage ist, sich selbst zu finanzieren. Wenn die laufenden Einnahmen (Zahlungseingänge) in einem bestimmten Zeitraum höher sind als deine laufenden Ausgaben (Zahlungsausgänge), ist alles im grünen Bereich. Weiter so!

 

B – Cashflow aus der Investitionstätigkeit

 

Dieser Topf gibt an, ob du für dein Unternehmen Investitionen getätigt hast oder Vermögensgegenstände gekauft hast. Wenn dein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit positiv ist, d.h. Geld vorhanden ist bzw. übrig bleibt, hast du die Möglichkeit, Investitionen zu tätigen, also z.B. einen neuen Arbeitsplatz inkl. PC zu kaufen.

 

C – Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

 

Dieser gibt an, ob dein Unternehmen Kredite aufgenommen oder getilgt hat oder Auszahlungen an die Gesellschafter vorgenommen hat (Dividenden) bzw. Einzahlungen von Gesellschafter erhalten hat. Eine Entnahme über den Unternehmerlohn hinaus fällt auch in diese Kategorie. Wenn die operative Geschäftstätigkeit zu wenig Cash Flow liefert, kannst du auch aus diesem Topf, z.B. mit deinem Unternehmenskredit, Investitionen tätigen.

 

Wieso sind diese Töpfe aber eigentlich so wichtig?

 

Weil sie zusammen die Finanzkraft deines Unternehmens bestens abbilden. Wir haben in unserem Beispiel den Best Case dargestellt: Deine Geschäfte laufen so gut, dass du aus deinen laufenden Einnahmen einen Überschuss erzielst, investieren kannst und dir sogar noch etwas überbleibt. Das was übrig bleibt ist dann übrigens der „Free Cashflow“.

Der positive „Free Cash Flow“ steht dir zur freien Verfügung. Das heißt, du hast alle laufenden Ausgaben gedeckt, hast Investitionen getätigt und es ist noch etwas übergeblieben. Gratulation!

Was tut man am besten mit dem Free Cash Flow?

  • Einen Liquiditätspuffer als Vorsorge aufbauen
  • In neue Projekte oder etwa neue Mitarbeiter investieren
  • Kredite vorzeitig zurückzahlen
  • Gewinne entnehmen

Doch was ist, wenn dein operativer Cashflow negativ ist, das heißt, wenn deine Ausgaben (Zahlungsausgänge) höher sind als die Einnahmen (Zahlungseingänge)?

Erstens: Nicht verzweifeln!

 

Zweitens: Halte dir vor Augen, dass du nicht alleine mit diesem Problem bist! Beinahe jeder Unternehmer kennt diese Situation: In einem Monat haben sich die Zahlungseingänge verspätet und nicht alle Ausgaben können reibungslos gezahlt werden. Glücklich, wer sich aus der Vorperioden einen Liquiditätspuffer aufgebaut hat. Wenn nicht, hilft nur der Cashflow aus Finanzierung – also der Griff in die eigenen Taschen oder der Gang zum Investor oder der Bank.

 

Liquiditätsplanung leicht gemacht - Alle Entscheidungen fest im Griff.

COMMITLY ist Ihr Software Tool für besseres Liquiditäts- und Cash Flow Management - entwickelt von Finanzexperten und Unternehmern, die wissen, worauf es ankommt.

 

COMMITLY

Einfach besseres Liquiditätsmanagement.
Commitly, dein CFO in der Cloud.

Es ist unsere Mission, Unternehmensentscheidungen auf finanzielle Ziele auszurichten, indem wir Unternehmer mit modernsten Technologien unterstützen.

© 2017-2019 Commitly GmbH
Von Unternehmern, für Unternehmer

Share This