Zoho Books Integration
Offene Posten laufen automatisch aus Zoho Books in die Planung.
Zoho Books führt deine Buchhaltung innerhalb der Zoho-Suite, COMMITLY plant daraus den Cashflow. Einmal verbunden, stehen die offenen Posten mit Fälligkeit im Liquiditätsplan.
So kommen deine offenen Posten nach COMMITLY
Du verbindest COMMITLY einmalig mit Zoho Books. Danach kommen offene Forderungen und Verbindlichkeiten laufend an — mit Betrag, Fälligkeit und Status. Wer die Zoho-Suite auch für CRM und Projekte nutzt, behält die Zahlen an einer Stelle und plant sie an einer anderen.
Die Verbindung ist eine Freigabe, kein Datei-Export. Du meldest dich einmal bei Zoho Books an und erlaubst COMMITLY den Lesezugriff auf deine Belege. Danach läuft der Abgleich im Hintergrund: Neue Rechnungen kommen dazu, geänderte werden nachgezogen, stornierte verschwinden wieder. In Zoho Books arbeitest du weiter wie bisher — COMMITLY schreibt dort nichts hinein.
Was übertragen wird
Aus jedem Beleg übernimmt COMMITLY die Felder, die für die Planung zählen:
- Betrag und Währung, brutto — so, wie das Geld auf dem Konto ankommt oder abgeht.
- Fälligkeit, also der Termin, an dem gezahlt werden müsste.
- Erwartetes Zahlungsdatum, also der Termin, an dem erfahrungsgemäß wirklich gezahlt wird. Den kannst du je Posten überschreiben.
- Gegenpartei, Kunde oder Lieferant, damit sich Forderungen nach Zahlungsverhalten gruppieren lassen.
- Beleg- und Rechnungsnummer, damit jede eingehende Zahlung eindeutig zugeordnet werden kann.
- Status: offen, teilweise bezahlt, bezahlt, überfällig, strittig.
Nicht übertragen werden Buchungssätze, Konten und Steuerschlüssel. Die bleiben in Zoho Books, wo sie hingehören. COMMITLY plant den Cashflow, es bucht nicht.
Was danach passiert
Jeder offene Posten bekommt ein erwartetes Zahlungsdatum — nicht zwingend die Fälligkeit, sondern den Termin, an dem erfahrungsgemäß gezahlt wird. Ein Kunde, der seit Jahren zehn Tage über Ziel zahlt, steht damit realistisch im Plan und nicht zu früh.
Zahlungen aus deinen Bankkonten gleicht COMMITLY automatisch gegen die offenen Posten ab. Der Abgleich läuft über Betrag, Verwendungszweck und Gegenpartei und erkennt auch Teilzahlungen und Sammelüberweisungen, die mehrere Rechnungen auf einmal begleichen. Wo die Zuordnung nicht eindeutig ist, schlägt COMMITLY sie vor und du gibst sie frei — die KI schlägt vor, du entscheidest.
Was zugeordnet ist, verschwindet aus den offenen Posten und steht als Ist-Zahl im Plan. Was offen bleibt, wandert mit seinem erwarteten Datum weiter nach vorn. Überfällige Posten sind markiert, damit du siehst, wo du nachfassen musst.

Warum das den Plan verändert
Ein Liquiditätsplan ohne offene Posten ist eine Schätzung. Mit ihnen wird er eine Rechnung: Du siehst, welches Geld wann ankommt und welche Verbindlichkeit wann abfließt — und damit, ob es in acht Wochen eng wird oder nicht.
Der Unterschied zeigt sich dort, wo es zählt. Ein Auftrag, der sich um vier Wochen verschiebt, verschiebt auch die Zahlung; im Plan wandert die Forderung mit. Ein Lieferant, der auf Vorkasse besteht, verändert den Verlauf sofort. Und weil die Ist-Zahlen aus den Bankkonten laufend dazukommen, korrigiert sich der Plan von selbst, statt einmal im Monat von Hand nachgezogen zu werden.
Das ist die Grundlage für alles Weitere: Szenarien, die von einer belastbaren Basis ausgehen, ein rollierender Forecast, der nicht jede Woche neu gebaut werden muss, und Berichte, die einer Bank standhalten.

Was du dafür brauchst
Einen Zugang zu Zoho Books, der die Daten lesen darf, und ein COMMITLY-Konto. Die Verbindung richtest du einmal in COMMITLY ein — ohne Installation, ohne Projekt, ohne Berater.
Realistisch: Bankkonten und Buchhaltung sind in Minuten verbunden. Für einen belastbaren ersten Liquiditätsplan solltest du ein bis zwei Stunden einplanen, weil du einmal durch die Kategorien und die erwarteten Zahlungstermine gehen wirst. Danach genügen etwa 15 Minuten pro Woche.
COMMITLY wird in Deutschland gehostet und ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert; einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage.
Für wen sich das besonders lohnt
Unternehmen, die die Zoho-Suite auch für CRM, Projekte und Support nutzen und deshalb ihre Buchhaltung dort führen. Oft sind das Firmen mit Auslandsgeschäft oder mehreren Gesellschaften — genau die Konstellation, in der eine konsolidierte Cashflow-Sicht über alle Einheiten mehr wert ist als eine einzelne Auswertung.
Häufige Fragen
Die Verbindung läuft automatisch; neue und geänderte Belege kommen laufend an. Du musst nichts exportieren und nichts hochladen.
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